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Irdisches oder geistliches Denken? 1. November 2006

Posted by Stef in Christentum, Projekt Kirche.
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Am letzten Sonntag habe ich eine sehr gute und tiefgründige Predigt in einer freien Gemeinde bei uns um die Ecke anhören können. Es ging um „irdisches“ und „geistliches“ Denken.

Wir Christen sollten ja eigentlich in der Lage sein, nicht nur die irdischen (physischen, d.h. anfassbaren) Dinge zu beurteilen, sondern auch die geistlichen (unsichtbaren) Dinge, die zu Gottes Welt gehören.

1. Kor 1,14-16: „Der irdisch gesinnte Mensch aber lässt sich nicht auf das ein, was vom Geist Gottes kommt. Torheit ist es für ihn, und er kann es nicht verstehen, weil es nur mit Hilfe des Geistes beurteilt werden kann. Der geisterfüllte Mensch urteilt über alles, ihn aber vermag niemand zu beurteilen. Denn wer begreift den Geist des Herrn? Wer kann ihn belehren? Wir aber haben den Geist Christi.“ (Einheitsübersetzung EÜ).

Der Prediger machte den Punkt, dass man als Christ den fatalen Fehler machen könne, einen Gottesdienst praktisch nur nach den sicht- und hörbaren Dingen zu beurteilen. Zu schnell kann man die wichtigere geistliche Wirklichkeit „übersehen“:

1. dass Jesus mitten unter uns ist (Mat 18,20: „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ EÜ)

2. dass wir der Tempel Gottes sind (1. Kor 3,16: „wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ EÜ)

3. dass wir Teil einer Gemeinschaft sind, die umgeben von Tausenden von Engeln ist (Heb 12,22-24: “ Ihr seid vielmehr zum Berg Zion hingetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind; zu Gott, dem Richter aller, zu den Geistern der schon vollendeten Gerechten, zum Mittler eines neuen Bundes, Jesus, und zum Blut der Besprengung, das mächtiger ruft als das Blut Abels.“ EÜ)

Wie wichtig nehmen wir also die Versammlungen von Christen, um Gott anzubeten und uns gegenseitig aufzubauen oder wie sehr lassen wir uns von der geistlichen Wirklichkeit ablenken durch Dinge, die uns an der Gottesdienstversammlung stören?

1. Kor 14,26: „Was soll also geschehen, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, trägt jeder etwas bei: einer einen Psalm, ein anderer eine Lehre, der dritte eine Offenbarung; einer redet in Zungen und ein anderer deutet es. Alles geschehe so, dass es aufbaut.“ EÜ)

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