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Warum der Karneval katholisch ist… 6. Februar 2010

Posted by Stef in Christentum, Diverses.
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… kann auf kathnews unter „Katholischer Karneval (inkl. Audio!)“ nachgelesen werden.

Passend hierzu kann ich übrigens das kleine Büchlein von Eckhard Bieger empfehlen: Die Feste im Kirchenjahr. Entstehung, Bedeutung, Brauchtum.

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Kommentare»

1. curioustraveller - 6. Februar 2010

Na denn Helau! Oder Alaaf! Oder wie sagt man in München?

Stef - 7. Februar 2010

Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht genau wie man in München sagt. Ich bin auch gar nicht so ein Faschings-Fan. Die Begeisterung hierfür hat seit der Zeit aufgehört als ich nicht mehr einfach als Cowboy den Fasching feiern konnte und ich danach nicht mehr wusste wie ich mich verkleiden soll… 😉
(Abgesehen davon wird zur Faschingszeit teilweise auch viel Unsinn gemacht, den man als Christ dann auch nicht mehr mitmachen kann wie ich finde)

2. Geier - 13. Februar 2010

Ja katholisch ist der Carneval zweifellos, aber deswegen auch christlich?

3. Liane - 15. Februar 2010

der Karneval ist katholisch, oder katholischer karneval, beides ist nicht biblisch und somit auch nicht christlich. Als ich Jesus mein Leben gab, war das erste auf was er mich aufmerksam gemacht hat, die Stelle, „geht raus aus ihr….“ ich wußte in dem Moment glasklar ohne Zweifel, das Gott die katholische Kirche meinte. Bin als Kind halb katholisch und halb biblisch/christlich aufgewachsen, hab es schon als Kind wahrgenommen, dass das was in der Katholischen Kirche abgeht, mit dem Weihwasser, Rosenkranz , rituelle Handlungen, zur Maria beten, ganz was anderes war, als das in der Volksgemeinde im Hauskreis, da ging es nur um Jesus, man hat mit ihm geredet, ihn gespürt, es war ganz was anderes, was lebendiges. Wer die Verfehlungen der Kirche kritisieren will, findet in der Bibel beste Unterstützung, denn die Bibel macht deutlich, dass die kirchlichen Greul im unverzeihlichen Gegensatz zur Lehre Jesus stehen.

4. Stef - 15. Februar 2010

Hi Liane,
ich halte den Karneval auch nicht für „christlich“. Er ist eben ein katholischer Brauch. Der Karneval entstand aus dem Volk und nicht aus einer katholischen Lehre. Es wird ja auch niemand gezwungen, an ihm teilzunehmen.
Übrigens: warum muss eigentlich etwas unbedingt in der Bibel stehen, um „christlich“ sein zu können (Bsp. „Dreieinigkeit Gottes“, Ablehnung der Abtreibung etc.)?
Und: Hast Du schon ‚mal den Katechismus der kath. Kirche gelesen? Ist zwar ein dicker Wälzer, aber ich wette, dass Du dem Großteil ohne Probleme zustimmen könntest. Der ist nämlich durch und durch „biblisch“ (im Sinne von: „aus der Bibel abgeleitet und begründet“).
Gott segne Dich!

5. Bee - 15. Februar 2010

Hmm…
also der Rosenkranz ist nicht biblisch? Oh, also er setzt sich zusammen aus dem Glaubensbekenntnis, Vater Unser, dem Gloria Patri, was eine Doxologie ist, ähm Lukas 1,28 und 1, 42 und dann werden Bibelstellen eingeschoben, die verschiedene Phasen im Leben Jesu beschreiben und dann wird um die Fürbitte Mariens gebeten. Das Fatima-Gebet und/oder dem Schlussgebet, dass sich direkt an Gott Vater wendet…
Also entweder, Liane hat nie einen Rosenkranz gebetet oder in ihrer Bibel fehlen ganze Kapitel in den Evangelien.
Nee, ernsthaft @Geier und Liane, ihr kommt mit 08/15 Vorwürfen um die Ecke, die durch ständige Wiederholung – ich hab sie schon zuvor gehört, Stef kennt sie und hat auch schon einiges dazu hier geschrieben- nicht richtiger oder wahrer werden.
Ihr schreibt das ganze dann auf einer Seite von einem Mann, der ziemlich detailiert darüber berichtet hat, wieso und warum er katholisch geworden ist.
Da schreibt jemand sehr differenziert und ihr kommt mit super-platten Statments um die Ecke, die eigentlich nur zeigen, wie wenig ihr Euch mit dem was Stef schreibt auseinandersetzt.
Ich mein, welches Ziel soll das haben? Außer Euch selber aus einem noch nicht begonnenen Dialog zu katapuliteren. – Was den selben Effekt hat wie nichts zu schreiben.

6. Geier - 20. Februar 2010

ich halte den Karneval auch nicht für “christlich”. Er ist eben ein katholischer Brauch.

Wenn Du aber schon selbst erkannt hast, daß es Dinge gibt, die katholisch sind, aber nicht christlich, ist es doch eigentlich nur ein kleiner Schritt zu der Erkenntnis, daß der Katholizismus selbst nicht christlich ist, eben weil er nicht christusgemäße Frucht (wovon der Carneval ja nur ein kleines Beispiel ist) hervorbringt.

7. Bee - 24. Februar 2010

Geier, weißt Du, wenn ich am Dienstagabend, am Fetten Dienstag, mit Freunden Speckpfannkuchen, aus dem übrig gebliebenen Aufschnitt Wurstsalat zaubere und die letzten Reste Bier und Süßkram auffutter und dabei das letzte Mal für lange Zeit (sieben Wochen) U-Musik aus den Lautprechern meiner Anlage wummert, dann mag das für dich dämlich sein, ist aber schlauer als die Reste wegzuschmeißen.
Wenn man allerdings meint, man müsse keine Fastenzeit halten oder wenigstens nicht gemeinschaftlich, dann ist es in der Tat überflüssig, allerdings auch nicht grade besonders äh, wie heißt das Buzz-Word noch … ach ja… biblisch.

8. Geier - 2. März 2010

Wurst? Du bist wenigsten konsequent. In Ernährungsfragen genauso vertrauensselig wie in religiösen. Wurst ist freilich die Metapher für Katholizismus schlechthin. Alles rein, was nicht so ganz kosher ist, umrühren, mit Gewürzen überdecken, der Verbraucher wird’s schon schlucken.
Zum fasten habe ich doch eigentlich gar nichts gesagt, oder ist der Begriff für Dich so untrennbar mit dem Carneval verbunden, daß Du jegliche Ablehnung des Carnevals auch als Ablehnung des Fastens ansiehst? (Fasten zu festgesetzten Zeiten mit paralleler Internetpublizierung ist freilich wirklich absurd, schon wg. der sinngemäßen Anwendung von Mt. 6, 15ff.)

9. Geier - 2. März 2010

Nachtrag I:
Wurstsalat ist dann die ultimative Steigerung des synkretistischen Wurstprinzips, sozusagen, um im Bild zu bleiben, katholischer als der Papst.

Nachtrag II:
Wieso ist auf einem katholischen Blog eigentlich die Abtreibungspropagandaorganisation Amnesty International verlinkt?

Nachtrag III:
Als Goodwill-Signal habe ich meine Nachträge mal römisch numeriert.

10. Stef - 2. März 2010

@Geier:
Als Blogadmin bitte ich um sachliche und unpolemische Kommentare. Ich möchte kein Forum für Leute anbieten, die sich eigentlich nur über andere lustig machen oder deren Glauben diffamieren wollen.
Kritische Kommentare sind willkommen, sofern sie sachlich sind und keine persönlichen Angriffe darstellen.

11. Geier - 3. März 2010

Sorry, das Hausrecht respektiere ich natürlich. Ich vermute, Du meinst die Sache mit der Wurst. Das war nicht als persönlicher Angriff gemeint, sondern als Gleichnis; ich denke, Wurst ist ein hervorragendes Medium, um das Wesen des Synkretismus zu erklären. Mit dem Wurstsalat bin ich dann wohl etwas über das Ziel hinausgeschossen. Manchmal bin ich etwas ironisch, das mag wohl nicht jeder so.

12. Stef - 3. März 2010

@Geier:
Mir geht es nicht um einzelne Worte, sondern um die dahinter liegende Intention, die durch die Wortwahl deutlich wird. Ich denke, es wird klarer was ich gemeint habe, wenn Du Dir vorstellst, dass jemand die gleichen Worte an Dich gerichtet hätte. Ich weiß nicht, ob Du das besonders lustig gefunden hättest…

13. Geier - 3. März 2010

Lustig war es ja auch gar nicht gemeint.


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