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Der Pfarrgemeinderat als Weg zur Erneuerung 15. April 2010

Posted by Stef in Christentum, Katholische Kirche.
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Mit diesem Beitrag möchte ich mich nur mal kurz aus meiner „Blogfastenpause“ zurückmelden.

Ich komme zur Zeit leider immer seltener dazu, an meinem Blog (und den vielen angefangenen und noch nicht abgeschlossenen Blogserien) zu arbeiten. Neben gesundheitlichen Problemen und meinem üblichen Berg von neu gekauften, aber noch nicht zu Ende gelesenen Büchern hält mich mittlerweile noch eine weitere Tätigkeit davon ab: ich wurde unlängst in meiner Wahlpfarrei Allerheiligen in den neuen Pfarrgemeinderat gewählt. Endlich mal wieder mehr Gemeindepraxis und nicht „nur“ Theorie auf meinen Blogs! 🙂

Noch dazu fühle ich mich im Pfarrgemeinderats-Team sehr wohl und die Befürchtung, dass in Pfarrgemeinderäten nur „Pfarrbürokraten“ sitzen hat sich glücklicherweise (zumindest in diesem Fall) nicht bewahrheitet. Ganz im Gegenteil, unser Pfarrgemeinderat ist m.E. eher unkonventionell und es liegt ihm ehrlich etwas daran, dass eine Pfarrgemeinde entsteht, wo der Glaube an Gott wirklich gelebt wird und man sich auch menschlich um einander kümmert. Wir wollen damit unseren Beitrag zur Erneuerung der (kath.) Kirche leisten. Ich bin schon gespannt wie sich das alles noch entwickeln wird…

Noch eine Sache: ich war positiv überrascht, dass die von den Erzdiözesen herausgegebenen Arbeitshilfen für die Pfarrgemeinderäte wirklich zeitgemäß, praxisnah, praktisch und durchaus auch geistlich tief gehend sind. Da kann man wirklich noch eine Menge lernen! Warum dennoch oft so wenig davon in den Pfarrgemeinden zu sehen und zu spüren ist, liegt wohl daran, dass die Umsetzung doch nicht immer ganz so einfach ist. Erstmal braucht man m.E. einen relativ homogenen Pfarrgemeinderat bzgl. der angestrebten Ziele (gemeinsame Vision), was sicherlich oft nicht so gegeben bzw. erreichbar ist, und andererseits wirklich gläubige Katholiken, die „Ernst machen wollen“ mit einer lebendigen Pfarrgemeinde. Und man muss sich selbst ehrlich die Frage stellen, wie viel man bereit ist, für diese „Sache“ zu opfern – an Kraft, Zeit, Glaube und vor allem an Liebe.

Wer sich übrigens für dieses Thema (Pfarrgemeinderatsarbeit) interessiert, kann sich gerne mal auf folgenden Websites umsehen (das meiste Material ist kostenfrei bzw. online verfügbar):

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Kommentare»

1. Christoph Rohde - 18. April 2010

Hi, Stefan, schreibe doch mal deine Meinung zum Missbrauch und der Rolle der Kirche bei der Bearbeitung. Was denkst du über ein reinigendes Konzil?

Stef - 21. April 2010

Ich habe mal in meinem neuen Artikel „Über den sexuellen Missbrauch in der kath. Kirche“ versucht, meine Gedanken hierzu auszudrücken.
Bzgl. Konzil denke ich, dass ein solches (bzgl. dieses Themas) weder angebracht noch nützlich wäre. Die Kirche muss einfach „nur“ das leben, was sie lehrt. Das ist nicht einfach, aber da muss sie/wir durch.
Hilfreich könnten aber Veranstaltungen/Foren in der Kirche zum Thema „sexueller Missbrauch“ bzw. „geistliche Erneuerung“ sein.

2. Quincy - 20. April 2010

Hallo Stefan, schön wieder von Dir zu hören. Ich wünsche Dir ganz viel Segen in Deiner neuen Tätigkeit!

Stef - 20. April 2010

Danke, Quincy! 😉


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