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Das Ziel der Beichte ist Veränderung 14. Oktober 2013

Posted by Stef in Beichte, Christentum.
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Seit Wochen habe ich mir nun schon  vorgenommen, mal wieder Beichten zu gehen. Nicht, dass mir das besonders Spaß machen würde. Aber ich weiß, dass es mir gut tut und Jesus sich darüber freut. Ohne regelmäßiger Beichte kann ich geistlich nicht wirklich „fit bleiben“. Die „geistlichen Muskeln“ würden erschlaffen und meine Kraft, mich gegen das Böse zu wehren schwinden.
Nachdem mir in den letzten Wochen immer etwas dazwischen gekommen ist (wen wundert’s?), wollte ich letzten Samstag die Beichte endlich „erledigen“. Und es hat sich ja mittlerweile auch wieder einiges angesammelt, da ich in letzter Zeit ziemlich genervt und sehr leicht reizbar war.
Bevor ich losfuhr dachte ich mir noch, dass ich vorher sicherheitshalber im Internet nachschauen könnte, ob es überhaupt an diesem Samstag eine Beichtgelegenheit gibt. Wäre eine gute Idee gewesen. Denn wie es „der Teufel so will“ war dann gerade an diesem Samstag tatsächlich keine Beichtmöglichkeit. Und auch per Smartphone konnte ich im Internet keine Alternative finden (das Beichtangebot ist auch im Stuttgarter Raum leider nicht gerade überwältigend). Der Akku war dann auch gleich leer und ich war dann erst mal so richtig sauer, dass es wieder nicht geklappt hat. Mein letzter Versuch war dann, den Pfarrer anzurufen. Aber der war auch nicht erreichbar.

Ich bin dann noch kurz in die Kirche und wollte so noch ein wenig beten, konnte mich aber aufgrund meiner inneren Unruhe kaum konzentrieren. Ich fragte mich, was das wieder sein solle. Da gibt man sich Mühe und dann scheitert man quasi selbst bei der Beichte. Und gerade jetzt wäre es so wichtig gewesen, da ich in letzter Zeit so viel mit meiner Frau gestritten hatte und kaum Kraft fand dagegen anzugehen.

Da war mir als, dass Jesus mir durch den Hl. Geist sagte: „Du musst lernen zu kämpfen. Beichte ist gut, aber jetzt will ich, dass du kämpfen lernst. Lasse dich nicht vom Bösen überwältigen. Sei diszipliniert und bete um Kraft und Hilfe“. Mmh, machte irgendwie Sinn, auch wenn es echt eine Herausforderung für mich war (und ist). Denn das würde bedeuten, dass ich gegen enorme innere Gefühle ankämpfen müsste. Aber ich begriff dann, dass nur so ein echte und dauerhafte Veränderung möglich ist. Denn das Ziel der Beichte ist nicht einfach „nur“ Vergebung der Schuld, sondern eine innere Veränderung und Wachstum. Denn Jesus sagte nicht ohne Grund: „Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.“ (Mt 5,48).

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